Sonntag, 12. März 2017

Puuuuuust- grausame Wahrheiten

Meine Güte- war das echt November mit dem letzten Post? Kann ja gar nicht sein.... Mensch Mensch Mensch, ich muss hier echt öfter schreiben...

Und wenn ich ich mich schon den grausamen Wahrheiten stelle, dann auch folgender:

Ja, ich nähe auch noch für mich- gerne und viel sogar.... nur zeige ich mich nicht gerne :-)
Fotos machen ist eine absolute Katastrophe.... 


Der Herr des Hauses ist so angespannt und weiß dann nicht, wie ich es mir vorstelle.... ich verzweifle beim hin- und herhechten zwischen Kamera und optimaler Position....Ganz zu schweigen davon, dass wenn ER mal eine Idee, diese für Menschen mit einem normalen Skelett unmöglic ist.

Darum habe ich dieses Mal Miss Fix mitgenommen.Die hat so viel dummes Zeug gemacht hinter der Kamera, dass an Angespanntheit nicht zu denken war.


Sie hat auf Falten und doofe- sprich ungünstige Schatten geachtet. Und sogar darauf, ob die Augen auf sind. 

Und dann hat sie mich sogar ab und an noch bestärkt, und Mut gemacht.... ich liebe sie dafür!

Das hier ist übrigens der neueste und, wie ich definitiv anmerken muss, geniale Streich unserer lieben Cindy von Din.Din! Ihr erster Damenschnitt. Da fragt man sich doch direkt: Warum nicht schon lange so????

Fava ist mega bequem und super leicht genäht, (wenn Falzgummi erstmal Dein Freund ist...aber auch dabei hilft das Ebook). Leicht fallende Stoffe sind wie gemacht dafür. Slub Jersey, mein absoluter Favorit!!!! 


Und das beste: Ihr bekommt es noch bis morgen Abend zum Einführungspreis. Also nichts wie hin, im Frühling braucht ihr das!



(...und falls jemand Lust auf die Stelle als mein Sklavenfotograf hat, unbezahlt natürlich, hoch motiviert ist und ein Blick für ALLES hat und dann auch noch meine Angespanntheit nehmen kann- ich hätte da noch ein paar Teile, die fotografiert werden dürften...)





Montag, 7. November 2016

Unsere Fuchslaternen

Wenig Aufwand, viel Effekt- so mag ich das.

Natürlich möchten die Mädels auch in diesem Jahr wieder mit Laternen unterwegs sein. Ehrensache, dass die selber gebastelt werden.

Nur, ganz ehrlich? Ich habe keine Lust 4 Laternenkörper komplett vorzuzeichnen. Vielleicht überfällt mich ja irgendwann mal dieser Übermut. Dieses Jahr sicher nicht.
 
Unser Material waren: 
Käseschachtel-Rohlinge
Dickeres Transparentpapier in Rosa 45 cm lang und 15cm hoch (zufällig genau die Höhe eines großen Patchworklineals)
16 Tonkartonstreifen 2 cm breit und 30 cm lang (zufällig genau die Hälfte der Tonkartonbreite. Und zufällig ist der Tonkarton genau so breit, wie mein roßes Patchworklineal lang ist- tztztz Zufälle gibt's)
Die Applikationsvorlage von Piranhakids. Ihr kennt sie berits vom Kleid.
Roter und weißer Tonkarton

Und dann geht alles ganz schnell. 

Das Transparentpapier wird mittels Heißkleber zwischen Boden und Deckel der Käseschachtel (bzw. des entsprechenden Laternenrohlings).

Mit der Vorlage wird der Fuchskopf und der Schwanz aus Tonkarton erstellt.

Wenn ihr den Kopf an der gewünschten Position auf der Laterne festgeklebt habt, sind die Sterifen an der Reihe.

Dieser werden reihum oben AUF den Rand und unten AN den Rand geklebt. Immer schön gerade die Kante des Streifens an die Kante der Schachtel. Dadurch, dass der Streifen doppelt sol lang ist, wie die Laterne hoch, beult er schön nach außen.

Wenn ihr ein mal in der Runde geklebt habt, klebt ihr den Fuchsschwanz hinten an die Streifen. Nun fehlt nur noch der Draht oben, an dem die Laterne später am Laternenstab baumelt- und FERTIG!!!!!

(Wir haben die Konturen noch mit schwarzem Stift nachgezeichnet. Kann man machen, muss aber nicht. Genauso unterliegt die Form der Augen keinerlei Vorschriften- denn wenn jeder sie selebr malt, erkennt man sicher seine Laterne wieder.)



Freitag, 4. November 2016

A Pair of Fox-Sox

Bitte sagt mir, dass es euch auch manchmal so geht:

Auf dem Lillefestival 2015 (jaaa, ist schon lange her....) habe ich ein Handarbeitsbuch gekauft. Es war ein toller Stand, mit toller Beratung und dem total lieben Vorschlag, ich dürfe mich gerne melden, wenn nach diesem Buch etwas entstanden ist. Ein kleiner Merkzettel vorne in das Buch- prima!!!

Und dann kam das Leben: Viele liebe Menschen, tolle Eindrücke, daheim wieder Leben 1.0 mit allem drum und dran- und das Buch? Ja, daraus mache ich etwas, wenn es mal ruhiger läuft.

*lachschlapp*



Damals hatte ich nur mein Gewerbe.

Dann kam im Oktober der tolle Nebenjob, nach fast einem Jahr kam zum Nebenjob nun auch der Hauptjob und ihr seht: Genau das macht ein Leben ruhiger! 

*lachweiter*


Mittlerweile bin ich wohl eher so überdreht, dass ich die Finger gar nicht mehr stillhalten kann. Nebenbei fummel ich immer irgendetwas. So lief es auch mit den Socken. 

Hier 10 Runden, da 10 Runden oder ach, noch schnell bis zur Ferse oder bis zum Farbwechsel. 

Und Maschenstich sticken? Kann ich nicht...lerne ich aber sicher dank Youtube ganz schnell.... Joa- so schnell dann auch wieder nicht. Aber: Ich habe mich durchgekämpft. War am Ende ganz stolz, wollte das Angebot mich mit meinem Werk zu melden nutzen....und dann Zettel weg!!!

*Böses Wort Böses Wort Böses Wort!!!*


Aber im Hirn irgendwo muss es ja noch sein. Irgendwas mit B war es, ganz sicher!!! B... B... und eine Zeitschrift gab es davon.... 

*Lachtränen* 


Liebe Menschen von Molly Makes- ich habe a) es geschafft etwas anzufertigen. Das Buch ist mega toll!!! b) den Maschenstich bezwungen- auch wenn man deutlich sieht, welche Socke ich zuerst, und welche danach bestickt habe und c) Euch wiedergefunden!!! Jippieh!!!!!

Wolle: "Freizeit" von Junhghanswolle- kratzt nicht, ist aber schön warm.
Buch: Chrstopherus Verlag

Samstag, 15. Oktober 2016

Verzippt und Tullehuivi- und warum Fehlkauf Fehlkauf heisst, auch wenn er eigentlich keiner ist

Ich wage nun mal zu behaupten, dass der Ausdruck FEHLKAUF davon kommt, dass man ausversehen den falschen Stoff gekauft hat und einem nach der Verarbeitung einfach gewissen Gliedmaßen fehlen.


Aber beginnen wir von vorne.

Guten Morgen.

Heute nun ist das neue Schnittmuster von Tullebunt und Lille Sno (Man, wie geht das durchgetrichene O auf der normalen Tastatur????) rausgekommen. Und endlich darf ich Euch das Set hier zeigen.

Aber wie es dazu kam, ist eine eigene GEschichte, denn eigentlich wollte ich meiner Tochter zum Geburtstag die tolle Skatertasche von farbenmix nähen. Eigentlich.... denn: Ich habe nicht genau hingesehen, nicht genau gelesen und damit den falschen Stoff gekauft.

Es sllte werden: Taschenstoff Moskau, gekauft habe ich einen megatollen dehnbaren Stepper.

Aber: bei 4 Mädels im Hause und dem sich androhenden Herbst war das jetzt nicht so die Katastrophe. 

Dazu kommt, dass meine Kinder in der Übergangszeit so fürchterlich ungern JAcken tage. Natürlich tragen sie welche wenn sie nach draußen gehen, artig ist der Hals mit einem leichten Schal umwickelt die Jacke an und zu- sonst würde Mama ja auch all das anmerken.......ungefähr genau, bis die Tür zu ist. 

Zehn Minuten später liegen die Schals auf dem Trampolinrand und zwei von vier JAcken sind offen- wenn sie denn dann überhaupt noch am Kind sind. Auf Nachfrage kommt immer: Aber damit kann ich mich nicht so gut bewegen und klettern- die stört, Mama!

Muahahaha- ich war genauso. Und die einzige Jacke, die ich richtig gerne getragen habe, wr eine Schlupfjacke- weit und lässig. Die störte nie, bei der habe ich sogar oft vergessen, dass ich sie trage.

Aber: Moment einmal- daa habe ich doch noch was...vor Urzeiten gekauft, fand ich es damals megacool- habe es mir dann nie zugetraut, es zu nähen, habe es vergessn...und jetzt kam es mir wieder in den Sinn.

Zum selben Zeitpunkte schickte die herzensgute Sylvia ihr (da noch) unveröffentliche Aplli-Serie ins Probeapplizieren. Yeah, das passte, wie die Faust aufs Auge!!!!

Die Verzippt von Krumme Nadel ist eine Schlupfjacke.  Reinschlüpfen- fertig. Meine ist vorne und hinten mit Teddy gefüttert. So- da ist der Punkt...Stepper, unfreiwillig gekauft- füttern mit Teddy und dann die UAfforderung im Ebook, beide Stoffe einzuschlagen und festzustecken. ICh dachte echt, es bleibt mindestens ein Finger auf der Strecke- ehrlich wahr!

Die absolut perfekte Ergänzung ist die Tullehuivi von July.

Man näht und verziert sie so bunt, wie man möchte...und ebenso wie bei dem Tulleband und der Tullelue hat sie einen absoluten Suchtfaktor- zu dem es leider keine Selbsthilfegruppe gibt. Denn alle VErsuche einer Selbsthilfegruppe führten bislang zur Vertiefung der Sucht.

Und- auch davor sei ernsthaft gewarnt: Wenn ihr mehrere Kinder habt, schneidet direkt für alle zu...mehrfach...denn auch sie werden süchtig. ABER: sie lassen es an, denn es ist schön leicht und stört nicht. 

Applikation: Piranhakids
Verlinkt bei:
kiddikram

Freitag, 14. Oktober 2016

EEZ Aurich

Dass es derzeit ruhiger ist, liegt zum Einen daran, dass ich Momentan lieber ganze Kombinationen nähe, als einzelne Teile. Zum Anderen darf manches noch nicht gezeigt werden und noch dazu kommt, dass wir gerade Ferien haben und da die Zeit auch gerne miteinander nutzen.

Denkt nur: Es fallen Kastanien von den Bäumen- die müssen unbedingt gesammelt und ganz neu entdeckt werden. Man kann tolle Spiele damit erfinden und und und.

Aber: Am Wochenende kommt der neuen Schnitt von Tullebunt und Lille Sno. Und dann darf ich wieder richtig was zeigen: Juhuu.

Vielleicht verkürzt ihr euch de Wartezeit bis dahin ja mit inem kleinen Ausflug?

Wir waren vergangenes Wochenende im EEZ in Aurich. Ich bin so angetan davon, dass  ich es Euch unbedingt berichten und weiterempfehlen muss.



WIndorgel. Die Kinder drehen unten an einem Rad und die Orgelpfeifen pfeifen im Fahrtwind.



Wir waren zu neunt. Fünf Erwachsene, vier Kinder. Der Älteste Erwachsene hat die 60 schon gefiert, das jüngste Kind ist vier, das älteste 11. Ich denke, das gibt schon ganz gut Aufschluss über die Altersverteilung und man kann gut beurteilen, für wen dieese Ausflugsziel etwas ist.

Gleich zu Beginn bekommt man eine Art Stecker, den man mit sich füht und der ganz wichtig ist.



Die Erde! Mit einem Stab kann man sich Schicht für Schict vortasten und verfolgen, wie sich die Temperatur verändert!
Rund um die Erde herum wird über den Bereich der Biothermik informiert.



Mit diesem "Stecker" um den Hals, betritt man dann einen sehr großen Raum der in verschieden Bereiche auf geteilt ist. Themengebiete zur alternativen Energiegewinnung. Zuerst erfolgt ein kurzer Einführungsfilm- und dann geht es los!



Die Riesenkugelbahn. Man kurbelt eine Kugel hoch und verfolgt den Verlauf, der teils auch einfach über de Monitore stattfindet- faszinierend. Dazu gibt es immer wieder Informationen, um welche Art Energie es sich gerade handelt.




Über die Geschichte der Energie, eine Riesenkugelbahn, die Sonne, die Erden, das Wasser und den Wind, wir man Eindrucksvoll an Minitoren mit kleinen Filmen, Touchscreens oder Riesenexponaten informiert.






Bereich Wasser. Schwenkt man die Röhren, wird eine kleine Turbine angetrieben. Auf einer Skala kann mn verfolgen, wie viel Energie man gerade dadurch erzeugt.
Immer wieder ein großer Spaß ist es, am anderen Ende in die Röhre zu schauen und sich das Wasser fast in das Gesicht fließen zu lassen.

Und das Beste: man darf anfassen ausprobieren, staunen, spielen, rein-und rausgehen (weil die EIntrittskarten den ganzen Tag gültig sind).

Bei allem was man tut, spielt der "Stecker" eine wichtige Rolle. Dieseer kommt immer in seine Buchse und man sammelt in jedem Themenbereich Punkte.



Der Stecker in der Buchse. Während man in Aktion ist, leuchtet sie orange, blinkt sie grün, werden die Punkte geladen, leuchtet sie grün, ist alles abgeschlossen und man kann den Stecker abziehen.





An jedem Mintor kann man damit in das große Spiel einsteigen, seine Wissenspunkte in Energiepunkte umwandeln und damit seine eigene Energiewende vorantreiben. Zum Beispiel ersetzt man ein Atomkraftwerk durch 12 Energie, die man im Windbereich gesammelt hat, mit eienm Windkraftpark.
Oder man nutzt die Punkte aus dem Themenbereich Wasser, um ein Wasserkraftwerk dort zu errichten, wo eben noch ein Kohlekraftwerk stand.



Das große Energiespiel. Auf der eigenen Landschaftskarte tauscht man die Energieerzeugng aus. DAdurch verfärbt sich die Landschaft von grau in bunt.



Durch das Vorantreiben seiner eigenen Energiewende gibt es dann wieder Punkte. 

Zum Schluss kann man sich an der Wall of Fame registrieren, seinen Stecker abgeben un sich eine Urkunde ausdrucken lassen. 



Im Außenbereich kann man mit Luftpistolen Styroporkugeln in Bewegung halten und vor seinem NAchbarn oder Gegenüber auftürmen. Dieser versucht natürlich, das zu verhindern.




Ich denke, das jüngste Kind hat nicht immer unbedingt verstanden, was es da tut. Aber sie hatte großen Spaß und ich bin mehr als erstaunt, was hängen geblieben ist.




Schicke Luftballons durch diesen Windkanal, indem Du die Luftstromstärke regulierst. Und dann nochmal und nochmal und nochmal *lach*


Verlassen haben wir das EEZ nach sage und schreibe FÜNF Stunden. Alle zufrieden, alle sehr bereichert- und bei der Altersspanne denke ich, spricht das für sich.



Die Sonne! Teste Dein Wissen über sie, probiere aus, was passiert wenn Licht auf eine schwarze Fläche scheint und vergleiche mit der weißen Fläche. Oder versuche ihre Strahlen mit Hilfe von vier Spiegeln auf einen Punkt zu lenken.

Ich kann es wirklich nur empfehlen. Die hier gezeigten Bilder sind nur ein Ausschnitt aus dem gesamten Angebot.

Freitag, 23. September 2016

My best friends wedding....

...oder so ähnlich könnte es heißen.

Dabei bin ich mit dem Begriff der Freundin schon irre vorsichtig. Was keinesfalls bedeutet, dass ich ihn nie benutze....nur eben halt sehr wohl dosiert. Ungefähr genau so, wie diese mikrokleinen Cillischoten. Die sind ja auch klasse, aber man muss echt vorsichtig sein damit.

Aber nun heiratet eine, die es echt geschafft hat- und auch nicht locker lässt.

  • Eine von denen, die jederzeit mitten ins Ehebett in die Besucherritze dürften, 
  • eine von denen, die immer Freundin bleiben- sicher auch nach übermijaaaden Jahren nicht lesen, 
  • die mit denen man einfach nur sitzen kann, 
  • die mit denen man plötzlich wegen nichts losacht- gleichzeitig (Gleichzeitiges witziges NICHTS erleben ist ein prima Indikator für coole Freunde), 
  • eine von denen, mit denen man morgens gegen sechs am Telefon einen Schwangerschaftstest macht, 
  • eine, die tagelang aus Oldenburg angereist kommt um mich aufzupeppeln, wenn es mir mal so richtig richtig schlecht geht, 
  • eine für die man jederzeit den Fluchtwagen fährt und es im Zweifel schafft an zwei Orten gleichzeitig zu sein 

(Alibi ist so ein böses Wort....) 

 

So eine meine ich!

 

So eine habe ich und so eine heiratet...morgen...


Und dass sie so wertvoll ist, wissen auch meine Kinder schon. "Mama, nähst Du uns dann wieder Kleider?"- Ja, das macht Mama. 


 Und weil Mama UND Kinder da so Spaß dran haben, auch gerne wieder im Truppenlook- warum auch nicht?

NUR WAS????


Ich hatte da etwas sehr schönes ausgeguckt, gekauft, gedruckt, geklebt- und verschrottet. Denn kein einziges MAß wollte zu meinen Kindern passe. 

Also habe ich das Schwarmwissen angezapft- und siehe da: Megacoole Ideen....

Okay- ich merke, keine hört mir mehr zu. Alle schauen nur noch Bilder... dann kann ich mich auch in der Wanne einweichen gehen. Denn morgen heiratet ein ganz besonderer Mensch <3  

Schnitt: Pantea von Schnittgeflüster



 

Sonntag, 18. September 2016

Mutti geht wieder arbeiten

....Ja geht das denn überhaupt? Also Mutter von 4 Kindern wieder arbeiten gehen?

Ja, das ist eine durchaus berechtigte Frage! Und ehrlich gesagt kann ich darauf keine Antwort geben. Denn seitdem ich das erste Kind habe, war ich noch nicht wieder "so richtig" arbeiten. Ich habe einen 450 Euro Job, bei dem ich mir frei einteilen konnte, wann ich arbeite.

Den habe ich nun auch schon ein Jahr- und das funktioniert gut.

Aber "geht das denn überhaupt" fängt ja bei der Jobwahl an. Denn Aller oberste Priorität haben meine Kinder. Ich für mich habe festgelegt, dass ich keine weiteren Fremdbetrreuungszeiten für sie möchte, als die, die sie bisher haben. Schule und Kindergarten. Mehr nicht.

Welch ein Anspruch- aber wenn ich arbeiten gehe werde ich das nicht tun können, wenn ich mich dabei elend fühle. Denn ich kenne mich. Ich würde krank werden.

Nun hat es tatsächlich geklappt, dass ich eine Arbeit habe, bei Der ich arbeite, wenn die Kinder in Schule und Kindergarten sind, und frei habe, wenn sie frei haben- auch in den Ferien. 

Ich bin unendlich dankbar dafür.

Und danach? 

Danach sammel ich, wie alle anderen Mütter, meine Kinder ein. 

Essen kann man vorkochen, abends vorbereiten oder was schnelles machen. Denn wenn ich zuhause bin, habe ich noch eine ganze Stunde, bis wir essen können.

Wäsche läuft über Nacht und wird morgens aufgehängt oder in den Trockner getan und mittags abgenommen. Abends wird dann schnell gebügelt und gelegt. Oder wenn mehrere Maschinen- wie meistens- nötig sind, wird abends noch eine Runde aufgehängt.

Putzen ist auch größtenteils mein Job. Saugwischen ist schnell gemacht, während das Essen auf dem Herd steht. Und alles andere findet zwischendurch statt. Denn 4 Kinder sind sehr viel weniger Arbeit, als 1 :-) Mal schnell Fensterputzen- Dank Kärcher ist es wirklich "mal schnell". Staubwischen mal hier mal dort- immer mal 10 min irgendwo, während man ohnehin für Hausaufgabenfragen erreichbar bleiben muss. 

Alles drumherum, wie Bücherei, Einkaufen, Kinder zu Freunden bringen, Querflöte spielen und Nähen...ja das muss wirklich geplant sein. Da mache ich erstmal eine laaaaaaaaaaaaaaaange Liste, was überhaupt ansteht. Die verteile ich dann auf die Woche- das klappt ganz gut. Vieles machen die Kinder auch sehr gerne mit. 

Es gilt: Helfen sie und sparen mir dadurch Zeit, ist das Zeit für sie. Das ist wirklich schön. Wir sind da ein echtes Team.

Aber, wie gesagt- so richtig mega erfahren bin ich da nun auch nicht. Eine Woche läuft das nun so- und es läuft gut. Als alter Listenfreak sind natürlich To-Do und Einkaufslisten hier bei mir im ständigen Einsatz. Gerade noch habe ich mir neue To-Do-Liste ausgedruckt. Hier bei DinDin handmade gibt es richtig gute.

Eiserne Regel: ist meine Liste abgearbeitet, ist Feierabend. Alles, was mir dann noch begegnet und was ich noch an Arbeit sehe, muss auf eine neue Liste! Das bewahrt mich vor "kein Ende finden".


Kleid: Pantea von Schnittgeflüster
Stoff: Nordkind Stoffe & Co
Und ab damit zu Kiddikram, denn dasKleid ist nicht nur etwas für den Sommer, sondern auch im Herbst mit Strumpfhofe- oder so- ein Knaller!!!!